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Was ist Lasik ?  (Laser in situ Keratomileusis)

Die LASIK - Methode, auch Augenlaser genannt,  ist die in Deutschland am häufigsten angewandte Technik zur Behebung der Fehlsichtigkeit. In den meisten Fällen wird der umgangsprachliche Begriff " Augenlaser " gleichbedeutend mit LASIK gebraucht, obwohl es auch andere Verfahren gibt, bei denen ein korrigierender Eingriff am Auge mit Laser vorgenommen wird.

Ort des Eingriffs ist die Hornhaut. Die Laserbehandlung erfolgt allerdings nicht an deren Oberfläche sondern in einer tieferen Schicht. Zu diesem Zweck wird zunächst ein sehr dünner Hornhautdeckel (genannt "Flap") präpariert, also mit einem extrem feinen Hornhauthobel (Mikrokeratom) abgelöst. Nach der Behandlung mit dem Laser wird der Deckel wieder zugeklappt. Er ist nach ein bis zwei Minuten wieder fest.

Verwendet für die Augenlaser Operation, wird meist das Allegretto Wave Lasersystem, das einige wichtige Vorteile bietet. Es hat einen sehr schnellen Eyetracker, der das Auge bei unwillkürlichen Bewegungen verfolgt, so dass der Laser exakter arbeiten kann. Der Laser verfügt über eine sehr hohe Wiederholungsfrequenz, dadurch wird die Behandlung schneller und sicherer. 

 

Die Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Kurz nach der Operation werden Sie nochmals untersucht und Ihr Auge wird für nachts mit einer Nachoperations- Kontaktlinse abgedeckt. Sie erhalten Augentropfen, die Sie während der ersten Woche regelmäßig tropfen müssen. In den ersten Stunden nach der Operation tränt ihr Auge und das Sehen ist verschwommen. Starke Schmerzen sind nicht normal, ebenso wenig wie eine plötzliche Sehverschlechterung. Rufen Sie bei starken Schmerzen mit plötzlicher Sehverschlechterung bei uns an. Achten Sie darauf, dass beim Waschen oder Duschen kein Wasser in das operierte Auge gerät und dass Sie nicht am Auge Reiben. Sie sollten das operierte Auge in der ersten Woche nach der LASIK – Operation nicht reiben und sich nicht schminken. Nach einer Woche können Sie wieder vorsichtig reiben. Ihre Augen sollten erhöhten Belastungen, wie z.B. Schwimmen, Sauna und Tauchen, jedoch erst frühestens 2 Wochen nach der LASIK – Operation ausgesetzt werden. Bereits am Tag nach der LASIK – Operation wird zumeist ein annähernd normales Sehvermögen erreicht. In den ersten Wochen kommt es noch zu leichten Veränderungen des Sehvermögens, eine endgültige Stabilität wird zumeist nach drei bis vier Wochen erreicht. Grundsätzlich gilt, dass die Chance, nach einer Augenlaser Operation keine Fernbrille mehr zu benötigen, desto größer ist, je geringer die Fehlsichtigkeit vor der LASIK war. Selbst bei optimalen Erfolg (keine Fernbrille) ist ab ca. dem 50. Lebensjahr damit zu rechnen, dass eine Lesebrille notwendig wird, wie diese auch jeder Normalsichtige ab jenem Alter benötigt.

Die Femto-LASIK ist eine Kombination des bewährten Excimer-Laser mit der neuen Femtosekunden-Laser-Technik: bei der Präparation des Hornhaut-Flaps kommt hier anstelle des mechanischen Mikrokeratoms ein zweiter Laser zum Einsatz. Dieser Femtosekundenlaser ermöglicht die Präparation von sehr dünnen und hochpräzisen Hornhaut-Flaps. Hierdurch werden LASIK-Operationen auch bei geringer Hornhautdicke und hohen Kurz- und Weitsichtigkeiten möglich. Seit der Einführung des Intralase-Femtosekundenlasers in den USA im Jahr 2001 sind weltweit bereits über 500.000 Patienten mit dieser "klingenlosen" LASIK operiert worden.

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